Samstag, 28. Dezember 2013

8. Tag: Naturzoo und Meer

"Da ist was!" ruft Britta. Soeben sind wir unter dem improvisierten Schlagbaum am Eingang des Curu-Parks hindurch und in den Wald aus Bäumen und Palmen gefahren. Vor uns hat ein Tier den staubigen Weg überquert. Als wir langsam näher heran fahren, erkennen wir einen Nasenbären, der offenbar eine Frucht am Boden gefunden hat. Ohne Scheu lässt sich das Tier bewundern, was wir auch ausführlich machen. In Curu möchten wir uns auf einen Schnorchel- und Strandausflug zu den Islas Tortugas mitnehmen lassen. Auf dem Weg zum Schuppen, der hier das Anmeldebüro ist, wartet die nächste Sensation auf uns: Kapuzineraffen turnen in den Ästen über uns. Ab und zu klettert einer zu einem Gebäude herab und schnappt sich eine Banane aus dem Fenstergitter. Während der Anmeldung latscht ein grauer Leguan gelangweilt an Carl vorbei und kurz vor unserer Abfahrt besucht ein Reh das Camp.
Mit uns im offenen Motorboot fahren einheimische Ticos und ein Amerikaner. Dieser erzählt uns, er habe Glück mit Aktien gehabt und gönne sich Reisen in die Sonne und ans Meer.
Die Kinder schnorcheln, als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Es gibt viele bunte Fisch zu sehen, man kann den Schwärmen kaum ausweichen. Am Strand einer der Inseln gibt es frische Kokosnuss, Ananas und Melone, dann begeben sich die Kinder an den Bau einer schönen großen Sandburg. Ein Fischer rudert ein schmales Boot an den Strand und bietet frische Austern und Jakobsmuscheln mit Limette und Zwiebeln an. Lecker!
Zurück in Curu spielen die Kinder noch ein wenig am Strand, wir finden Einsiedlerkrebse und machen uns bald auf den Weg. In Paquera gönnen wir uns eine Runde frischen Saft, im Fernsehen im Café läuft Volksbelustigung aus einer Stierkampfarena; am Flugfeld von Tambor sehen wir endlich auch Aras. Den Abend lassen wir mit Ceviche, Fisch und Pommes im El Timonel in Panica ausklingen und schauen dabei den Brüllaffen in den Bäumen zu.

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